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Das "making off" der Drag'n Gold

Verwendet man eine Serienmaschine als Basis für einen Umbau ist das Konstruieren designrelevanten Bauteile, welche der Maschine später das neue Outfit verleihen sollen, ein relativ aufwendiges Verfahren. Die Bauteile sollen zum einen das Erscheinungsbild der Maschine völlig verändern, müssen aber gleichzeitig mit der vorgegebenen Serienstruktur der Basismaschine kompatibel sein. 

Auf der Suche nach einer geeigneten Maschine für das erste DIME Design Projektbike viel die Wahl in 2008 auf eine Suzuki VS 1400 Intruder. Für diejenigen, die mit der Bezeichnung nichts anfangen können, hier ein Foto der Maschine im Originalzustand.

Bevor die Designplanung begann, wurden bereits einige TÜV-relevante Fertigteile verbaut. Dabei wurde auch die Fahrwerksabstimmung (mit zahlreichen Probefahrten) vorgenommen, bis die Maschine ein alltagstaugliches Fahrverhalten an den Tag legte. 

Das folgende Foto bildete die Grundlage, um mit einem Grafikprogramm die nachfolgenden Design-Entwürfe zu erstellen.

Bei diesem Bike sollte die Lackierung einen Großteil zur Gesamtlinie des Fahrzeuges beitragen und die Entscheidung fiel auf die Farben dunkel braun, mittel Gold, hell Gold, perlmuttweiß. Ferner sollten Airbrush-Nebelkanten sowie goldene "Micro-Glow" Splitter eingearbeitet werden. Auf Grund dieser Farbgebung bekam das Bike den Namen "Drag'n Gold".

 

Nachdem die Gabel, der Tank, die Bremsscheiben, die vorverlegten Fußrasten und einige Kleinteile montiert waren wurde das Fahrwerk optimiert.

Hierzu wurden verschiedene Dämpferpaare, unterschiedlich in Länge und Härtegrad, nach und nach verbaut und die Maschine jeweils probegefahren.

Nachdem das Fahrverhalten perfekt war, wurde die Maschine teilweise zerlegt, um Platz für die neuen Bauteile zu schaffen.

Der "Arlen Ness" Scheinwerfer wurde vormontiert.

Auch der Frontfender und der Ölkühler wurden vormontiert.
Für den später zwischen Tank und Lenkkopf schwebenden Tacho wurde eine entsprechende Halterung angefertigt.
Die Position des Tanks wurde festgelegt und dann die dafür erforderlichen Halterungen gebaut.
Der Lenker sollte mit Kabelinnenführung jedoch "ohne" Knickstellen, also vollkommen rund, sein.
Die neuen Griffe wurden auf Kellermannblinker-Durchmesser abgedreht. Um ein vollkommen normales Bedienverhalten der Maschine sicher zu stellen, wurden die Lenkarmaturen original belassen und verchromt.
Damit die neuen, inneren Seitendecken montiert werden konnten, musste die gesamte Elektrik neu verlegt bzw. positioniert werden. 
Hier sieht man den groben Rohbau der neuen, äußeren Seitedeckel.
Grobe Anpassung der Sitzplatte.
Anpassen des neuen Motordeckels links.
Anpassen des neuen Motordeckels rechts sowie der neuen 2-klang Kompressorfanfare.
Anpassen und Zuschneiden des neuen Frontfenderrohlings.
Montage der vorderen Fenderstruts
Bauteile für die neue Sitzplatte.
Montage des neuen Heckfenders, in dem später die LED-Rückleuchten "oberflächenbündig" eingebaut werden.
Der neue Choke-Hebel im passenden Design.
Der neue Edelstahl-Lenker wurde von der Firma "V-Team" genau nach den benötigten Vorgaben angefertigt.
Wie gewünscht, besitzt er keine Knickstellen und passt daher sehr harmonisch zum Cockpit.

 

Damit der Tropfentank einen harmonischen Abschluss zur Lenkkopfverkleidung hat, wurden zwei neue Lenkkopfschalen erstellt.
Der neue Bugspoiler wurde vormontiert und anschließend die Rahmenverkleidung zwischen den Ölkühlern erstellt.
Erste Eindrücke des Rohbaus im Freien.
Es wurden u. a. eine "Silvertail K2" Auspuffanlage und ein seitlicher Kennzeichenhalter verbaut.
Grober Entwurf für die später optional montierbare Cockpitverkleidung. 
Erste, grobe Designentwürfe mittels farbigem Klebeband.
Der neue Lampenhalter, welcher später auch die Cockpitverkleidung halten soll.
Die Rahmenverkleidung zwischen den Ölkühlern im Rohbau.
Es folgte die vollständige Zerlegung der Maschine. Zahlreiche Bauteile wurden zwecks Verchromen bzw. Polieren verschickt. 

Es wurde mit den Vorbereitungen für die Lackierarbeiten begonnen.

 

Hier wurde der Motor wurde für die Kräusellackbeschichtung vorbereitet.

Entfernen der Kräusellackbeschichtung auf den Zylinderrippen.
Der fertig lackierte Motor.
Der Rahmen ist fertig lackiert und es kann mit der Vormontage begonnen werden.
Die lackierte Batteriebox mit neuem Chromhalter. 

 

Man kann sie zwar später nicht sehen aber wenn man sie sehen kann (z. B. bei einem Batteriewechsel) sollte auch sie perfekt aussehen.

Der Einbau des neuen Hinterrades (mit verchromter Radnabe) in die Chromschwinge, die den hochglanzpolierten Kardanantrieb hält.
Montage der Zylinderkopf- und Motordeckelapplikationen.
Die modifizierten Auspuffendstücke.
Die Montage des neuen Vorderrades (mit verchromter Radnabe) sowie Anpassen der hochglanzpolierten Tauchrohrkappen an die Achsblenden.
Die vormontierte, noch im Basislack befindliche, Maschine ohne Auspuffanlage. Gut zu sehen sind hier die maßgenau angefertigten Rahmenblenden unterhalb der Schwinge.



Erste Klebearbeiten für das spätere Design mit dem Linienband. 

 

 

 

 

 

 

 

Anpassen des Heckfender-Covers, welches unmittelbar hinter dem Sitz angebracht wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut zu erkennen sind hier die beiden Schlitze, die später von den LED-Rücklichtstreifen ausgefüllt werden.


Noch mehr Linien...
...und noch mehr Linien.
Farblich angepasste Folienapplikation für den "Arlen Ness" Scheinwerfer.
Erstellen einer Farbmustertafel.
Tanklackierung.
Heckfenderlackierung.


Lackierung der Rahmen-/ Kühlerverkleidung mit Bugspoiler.
Montage und Anschließen des neuen Digitaltachos. Das Tachosignal wird mittels Magnetgeber von der hinteren Bremsscheibe gespendet.
Die Sitzbankplatte mit Seitedeckel und passendem farbigen Leder 
Der fertige, mit Polyurethangehl gefüllte, Ledersattel.